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D-Kritik aus ROCKTIMTES vom 15.6.2012

 

www.rocktimes.de/gesamt/s/superjam/revolution_party.html

von Udo Gröbbels

 

Populäre Nischenmusik

Reggae gilt ja leider immer noch als Nischenmusik und hat seit jeher mit Klischees zu kämpfen. Viele denken bei dieser Musik an verfilzte Dreadlocks, dicke Wollmützen und noch dickere Joints. Trotzdem schafft es der Reggae immer mal wieder in die Charts und gerade in den 80ern mit aalglatten Mainstream-Nummern wie "Red Red Wine" oder dem unsäglichen "Sunshine Reggae" war diese Musik in einer sehr kommerzialisierten Form äußert angesagt. Aber auch in Deutschland ist man diesem Musikstil nicht abgeneigt und vor einigen Jahren machten hierzulande Gentleman und auch Seeed diesen Stil wieder populär. Seeed haben sich jedoch mehr Richtung Hip-Hop entwickelt und auch Gentleman wendete sich vom traditionellen Reggae ab und geht heutzutage mehr in Richtung Elektro. Daher wird es mal wieder Zeit für eine traditionelle Reggaeband aus deutschen Landen und hier finden Superjam genau ihren Platz.

Die tanzbare Revolution

Fünf Jahre nach der Gründung im Jahre 2007 präsentiert die Band nun endlich ihr Debüt "Revolution Party", was jedoch für ein Erstlingswerk erstaunlich routiniert und sehr professionell klingt. Das liegt wohl daran, dass es sich hier um keine Schülerband handelt , sondern um ein Kollektiv gestandener Musiker, die sich um Bandchef Tommy Kaub zusammengefunden haben. 'Chef' soll nicht negativ klingen, aber wenn Sänger, Gitarrist, Hauptsongwriter und Produzent in einer Person vereint sind, ist dieser Begriff wohl nicht übertrieben. In musikalischer Hinsicht macht Kaub keinen Hehl aus seiner Begeisterung für Bob Marley und hier gibt es einige Parallelen. Genau wie damals Marley ist Kaub sowohl Gitarrist als auch Sänger und beide haben drei Backgroundsängerinnen fest in die Band integriert. Größter Unterschied ist aber die Tatsache, dass Superjam neben Englisch aber hauptsächlich auf Deutsch singen.

Politik meets Tanzschuh

Der Albumtitel "Revolution Party" ist gut gewählt, denn auf den 45 Minuten erwartet den Hörer der tanzbare Soundtrack zur Revolution gegen die Gesellschaft. Im Opener "Der Widerstand lebt" wettert man direkt gegen Banken und Politiker. Musikalisch fühlt man sich an beste Bob Marley-Zeiten erinnert. Auch "Schlaf nicht ein" könnte glatt als Marley-Song durchgehen und der Titeltrack erinnert vom Text her gar an Ton Steine Scherben. Im zweiten Teil der CD geht es dann weniger politisch zu und mit "Daydreaming Love" übernimmt Alessa Pedrotti den Leadgesang, der äußerst gelungen ist. Mit "Schön ist das Leben" hat man sogar einen richtigen Hit am Start. Die Zeile »Vergiss für einen Moment, dass Babylon brennt« zeigt schon, dass man hier einmal unpolitisch ist und Kaub hier einfach nur seiner Liebsten eine musikalische Huldigung darbietet. Dazu noch eine Ohrwurmmelodie und fertig ist ein potentieller Sommerhit. Aus dem Rahmen fällt das folgende "Music", was schon fast in die Jazz-Ecke mit Tango-Einschlag geht. Coole Nummer, die aber nicht so recht zum Rest des Albums passt. Beim Abschlußtrack "Du allein" wird aber nochmals an das politische Gewissen appelliert und das erneut mit lässigen Dancehall-Klängen.

Selten habe ich ein Album gehört, was politische Aussagen mit guter Musik perfekt verbindet. "Revolution Party" kann ich allen Freunden von Bob Marley und Peter Tosh sowie allen anderen Liebhabern von traditionellen Reggaeklängen uneingeschränkt empfehlen. Das Ganze ist auch noch sehr gut und druckvoll produziert worden und bis auf ein oder zwei schwächere Songs ist das Album am Stück richtig gut geworden. Für 2012 der Soundtrack für einen hoffentlich schönen Sommer auf dem Balkon. Da braucht es auch weder Rum noch einen Joint, um etwas Jamaica-Feeling zu spüren. Peace.

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